Wir bilden aus!

Gemeinsam auf die Zukunft bauen.

Um die hohe Qualität unserer Leistungen auch in Zukunft gewährleisten zu können, schenken wir der Ausbildung unseres Fachkräftenachwuchses große Aufmerksamkeit. Wir bilden junge, motivierte Menschen aus der Region aus, um sie langfristig und fest in unser Team zu integrieren.

Darüber hinaus investieren wir laufend in die Weiterqualifizierung unserer bestehenden Mitarbeiter.

Vorteile einer Ausbildung bei der MELIBAU GmbH

  • Wir bilden aus, um zu übernehmen.
  • Wir bauen vorwiegend in der Region.
  • Wir investieren in die Qualifikation unserer Mitarbeiter.
  • Wir bieten gute Entwicklungsmöglichkeiten.

Interessiert?

Dann richten Sie Ihre Bewerbung an:

MELIBAU GmbH
Im Winkel 15 · 04916 Herzberg
oder per E-Mail an: info@melibau.de

Ausbildungsurkunde

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Unsere Ausbildungsberufe

Hier findest du allgemeine Informationen von www.aubi-plus.de für die Berufsfelder

Allgemeine Hinweise zum Baugeräteführer (m/w):

Baugeräteführer transportieren Baumaschinen und Baugeräte im Hoch- und Tiefbau zum Einsatzort, richten sie dort ein, bedienen und warten sie.

Deine Tätigkeiten:

Schon als kleines Kind hast du gerne mit Spielzeugbaggern und Kränen gespielt und wenn du heute an Baustellen vorbeiläufst, bleibst du stehen, um dir die Baugeräte anzuschauen? Dann mach deine Leidenschaft zum Beruf und werde Baugeräteführer.

Bagger, Raupen, Kräne 

Deine Aufgabe als Baugeräteführer ist es, verschiedene Baufahrzeuge und Maschinen zu bedienen und zu steuern. Hierzu zählen Bagger, Fräsen, Kräne, Raupen, Walzen und Betonmischgeräte. Die Auswahl der Maschinen ist groß und du hast jede einzelne von ihnen fest im Griff. Mithilfe der Maschinen transportierst du Baumaterialen, hebst Gräben aus, reißt Gebäude ab oder hilfst bei ihrem Aufbau.

Kontrolle und Wartung 

Wo Maschinen und Technik zum Einsatz kommen, kann es schon mal zu Störungen kommen. Solltest du an einer deiner Maschinen eine solche Störung feststellen, ist es deine Aufgabe herauszufinden, woran dies liegt und den Fehler zu beheben. Da du den Aufbau und die Funktionsweise der vielen Geräte in deiner Ausbildung gelernt hast, ist dies für dich kein Problem. Die Wartung und das Pflegen der Baugeräte sowie kleinere Reparaturen vorzunehmen gehören für dich zum Berufsalltag.

Mehr als nur Bagger fahren 

Wenn du glaubst, dass du den ganzen Tag Maschinen bedienst und dafür nur herumsitzt, hast du dich geirrt. Vor den eigentlichen Bauarbeiten bzw. dem Führen der Maschinen, hilfst du bei der Vorbereitung. Hierzu zählt es, dass du die benötigte Maschine auf den Tieflader fährst und bei der Befestigung hilfst, damit der Tieflader dein Baugerät an die benötigte Baustelle transportieren kann. Außerdem gehört es zu deinen Aufgaben, Arbeitsskizzen anzufertigen und die jeweilige Baustelle durch Planieren (die Herstellung ebener Flächen) vorzubereiten und abzusichern.

Quelle: „https://www.aubi-plus.de/berufe/baugeraetefuehrer-11/“

Vorraussetzungen:

Für die Ausbildung zum Baugeräteführer solltest du folgende Eigenschaften mitbringen:

– Freude an Maschinen

– Freude am Bauen

– gutes räumliches Vorstellungsvermögen

– Geschicklichkeit

– gute Konzentrationsfähigkeit

– technisches Verständnis

– Umsicht

– gute Sehkraft

– gutes Gehör

– Verantwortungsbewusstsein

– Spaß an körperlicher Arbeit?

– keine gesundheitlichen Probleme im Rücken oder an den Knien?

Allgemeine Hinweise zum Tiefbaufacharbeiter:

Tiefbaufacharbeiter sind je nach Ausbildungsschwerpunkt in den Bereichen Straßen-, Rohrleitungs-, Kanal-, Gleis-, Brunnen- oder Spezialtiefbau tätig. Sie heben Gräben aus, schaffen Verkehrswege, bauen Ver- und Entsorgungssysteme, wirken bei Brunnenbohrungen und dem Tunnelbau mit. Bei all diesen Tätigkeiten wechseln ihre Einsatzorte von Zeit zu Zeit und sie verbringen den überwiegenden Teil ihrer Arbeit im Freien.

Deine Tätigkeiten:

Während deiner Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter im Schwerpunkt Straßenbauarbeiten lernst du, wie du zum Beispiel Böschungen und Randbefestigungen anlegst, Gehwege pflasterst und Straßen asphaltierst. Bist du im Bereich Rohrleitungsbau beschäftigt, verlegst du Rohre für sämtliche Leitungen und Kabelschächte. Der Schwerpunkt Kanalbauarbeiten bietet dir ein ganz ähnliches Aufgabenfeld, nur sind die Rohre aus Beton und in der Regel nur mit schwerem Gerät zu verlegen. Bist du im Brunnen- und Spezialtiefbau tätig, so beinhalten deine täglichen Aufgaben sowohl das Bedienen von Bohrgeräten, als auch das Installieren von Wasserförderanlagen. Der Gleisbau umfasst den Unterbau für die Gleise und das Verlegen der Schienenführungen. Dieser Beruf bietet dir vielseitige Schwerpunkte und du hast somit die Möglichkeit, deine Stärken gezielt in einem der Fachbereiche einzubringen.

Quelle: „https://www.aubi-plus.de/berufe/tiefbaufacharbeiter-198/“

Vorraussetzungen:

Du bist…handwerklich geschickt?

sorgfältig und umsichtig?

flexibel und teamfähig?

Schulische Vorraussetzungen:

– gute Noten in Mathematik, Physik und Werken/Technik?
– eine gute Auge-Hand-Koordination?
– gutes räumliches Vorstellungsvermögen?

Allgemeine Hinweise zum Land- und Baumaschinenmechatroniker:

Land- und Baumaschinenmechatroniker warten Land-, Kommunal- und Baumaschinen und setzen diese Instand. Zudem sind sie für die Diagnose und Fehlersuche an den mechanischen, hydraulischen, elektrischen und elektronischen Systemen einer Maschine oder Anlage zuständig und arbeiten mit neuester Motor- und Antriebstechnik, Hydraulik, Elektronik und Erntetechnik.

Deine Tätigkeiten:

Wenn du denkst, dass der Beruf des Land- und Baumaschinenmechatronikers langweilig und eintönig ist, hast du dich getäuscht. Die Ausbildung dauert nicht umsonst 3,5 Jahre, denn als Land- und Baumaschinenmechatroniker musst du dich in einem breiten Aufgabenspektrum auskennen und übernimmst eine Menge Verantwortung.

Fertigung, Montage, Umrüstung

Eine der wichtigsten Aufgaben, die du als Land- und Baumaschinenmechatroniker übernimmst, ist die Erstellung von technischen Skizzen. Anhand dieser werden verschiedene Bauteile und -gruppen erstellt sowie Stücklisten angefertigt, welche du später montierst und in Betrieb nimmst. Du musst also in der Lage sein, sehr präzise und genau zu arbeiten, um sicherzustellen, dass die Anlage, die Maschine oder das System auch richtig funktioniert. Passt ein Teil nicht oder soll dieses bearbeitet werden, passt du dieses so an, dass es sich in das Gesamtbild einfügt und problemlos funktioniert.
Manchmal kommt es auch vor, dass eine Maschine bzw. eine Anlage für einen Transport oder eine bestimmte Verwendung aus- oder umgerüstet werden muss. Auch diese Aufgabe fällt in deinen Zuständigkeitsbereich. Mit verschiedenen Ladeeinrichtungen, Kühl- und Heizsystemen passt du die Maschine den neuen Bedingungen an.

Wartung und Prüfung

Maschinen laufen nicht ewig, das ist klar. Doch um ihre Lebensdauer zu verlängern, müssen sie regelmäßig gewartet und überprüft werden, um Schäden frühzeitig zu erkennen und Flüssigkeiten nachzufüllen. Auch diese Arbeit gehört zu deinen Aufgaben als Land- und Baumaschinenmechatroniker. Sie gehört zudem zu den wichtigsten Aufgaben, denn wenn eine Maschine nicht richtig funktioniert, kann sie ggf. sogar Leben kosten.
Deshalb ist es auch wichtig, dass du deine Kunden über die richtige Bedienung und Instandhaltung der Anlagen genauestens informierst und sie angemessen in das Gerät einweist.

Quelle: „https://www.aubi-plus.de/berufe/land-und-baumaschinenmechatroniker-133/“

Vorraussetzungen:

Nicht jeder ist dazu geboren, eine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker zu absolvieren. Damit du Spaß an deinem Beruf hast und die Ausbildung ohne Probleme abschließt, solltest du schon vorab einige Fähigkeiten und Interessen mitbringen, die dir die Ausbildung vereinfachen.

Du solltest…

…selbstständig, verantwortungsbewusst und belastbar sein.
…Spaß am Umgang mit Kunden haben.
…technisches Interesse und Verständnis mitbringen.
…möglichst ein gutes Grundwissen für Mathe und Physik mitbringen.
…räumliches Vorstellungsvermögen besitzen.
…exakt und sauber arbeiten können.

– Spaß an körperlicher Arbeit?

– keine gesundheitlichen Probleme im Rücken oder an den Knien?

Allgemeine Hinweise zum Rohrleitungsbaue :

Rohrleitungsbauer stellen Rohrleitungssysteme für Wasser, Gas und Öl her. Sie verlegen Leitungen bei Bauarbeiten, beheben Rohrbrücke und schließen einzelne Haushalte an das Versorgungsnetz an.

Deine Tätigkeiten:

Woher kommt eigentlich das Wasser aus dem Hahn? Oder die Wärme in der Heizung? Oder der Strom aus der Leitung? Oder das Internet? Oder das Löschwasser der Feuerwehr? Frag doch mal einen Rohrleitungsbauer oder eine Rohrleitungsbauerin!

Die Vorbereitung

Hast du schonmal gesehen, wie bei Bauarbeiten die ganze Straße aufgerissen wird? Wenn ein Haus renoviert oder eine Straße neu gebaut wird, kann es sein, dass die dort entlanglaufenden Leitungen verlegt werden müssen, um neuen Platz zu schaffen oder um einen Neubau mit ins Versorgungsnetz aufzunehmen. Deine erste Aufgabe als Rohrleitungsbauer ist es, die Rohrgräben auszuschachten und abzusichern – und zwar nicht du nur zu deinem Schutz und dem deiner Kollegen, sondern auch zum Schutz von Anwohnern oder Passanten, die auf dem anliegenden Bürgersteig gehen. Bei der Arbeit in der Stadt müssen eventuell zusätzlich Straßenabschnitte gesperrt und die Straße umgeleitet werden. Ganz schön viel Arbeit, bevor es erst so richtig losgehen kann!

Rohre freilegen, verlegen und verbinden

Bevor die Rohre verlegt werden können, müssen sie zunächst freigeschält und gesäubert werden. Nun können einzelne Rohrstücke demontiert werden und neu zusammengesteckt werden. Für zusätzliche Biegungen verwendest du Normteile oder stellst Einzelstücke aus unterschiedlichen Materialien her, zum Beispiel Gusseisen, Stahl oder Kunststoff. Es gibt zum Beispiel PI-Rohre und PE-Rohre. Polyimide und Polyethylen sind Hochleistungskunststoffe, die besonders beständig gegen Wind und Wetter sowie gegen Chemikalien sind. Sie sind einfach zu verbinden und sehr leicht. Die Rohre verbindest du durch Kleben, Schrauben oder Schweißen. Beim Stumpfschweißen zum Beispiel werden die Rohre erhitzt und mit Druck miteinander verbunden.

Kontrolle

Bevor die Rohrleitungen wieder in das Versorgungsnetz aufgenommen werden, müssen sie geprüft werden. Sind die Schweißnähte alle dicht? Halten die Rohre einen Druck bis zu 5 bar aus? Trinkwasseranlagen werden außerdem auf Keimfreiheit geprüft. Alle Vorgänge der Qualitätsprüfung und die gemessenen Werte dokumentierst du sorgfältig. Schließlich schließt du den Rohrgraben wieder. Weiter geht es zum nächsten Projekt!

Quelle: „https://www.aubi-plus.de/berufe/rohrleitungsbauer-168/“

Vorraussetzungen:

– arbeitest gerne an der frischen Luft?

– liebst es, an ständig wechselnden Orten zu arbeiten?

– bist teamfähig?

– bist nicht aus Zucker und machst dir gern mal die Hände schmutzig?

– verstehst etwas von Technik und Handwerk?

– hast einen Hauptschulabschluss oder einen Realschulabschluss?

Allgemeine Hinweise zum Straßenbauer:

Straßenbauer sind für die Errichtung und Instandhaltung sämtlicher Fuß- und Verkehrswege verantwortlich. Auch das Erweitern des Autobahnnetzes und das Errichten von neuen Flugplätzen gehört zu ihren Aufgaben. Oft sind sie dabei mit schwerem Gerät unterwegs und nutzen für ihre Arbeiten Bagger, Planierraupen und Walzen.

Deine Tätigkeiten:

Deutschland besitzt eine Straßennetzlänge von insgesamt 644.480 km. Um die gesamte Erde einmal mit dem Flugzeug zu umrunden, benötigt man eine Strecke von etwas mehr als 40.000 km. Daraus lässt sich schließen, wie enorm groß und wichtig unsere Straßen für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes sind. Denn als führende Exportnation transportieren wir tagtäglich viele Güter auf unseren Straßen hin und her. Daher ist es besonders wichtig, dass wir geschultes Fachpersonal haben, welches mit dem Bau und der Instandhaltung unserer Straßen vertraut ist. Mit dieser Aufgabe hast du nämlich eine große Verantwortung allen Verkehrsteilnehmern gegenüber, denn du sorgst für einen reibungslosen und unfallfreien Ablauf auf unseren Straßen.

Neues schaffen

Neue Straßen und Verkehrswege zu schaffen ist weitaus aufwendiger, als du es vielleicht vermuten magst. Denn bevor du als Straßenbauer überhaupt einen Spatenstich machen kannst, müssen zunächst sorgfältige Vermessungen durchgeführt werden. Danach musst du dich darum kümmern, dass die Baustelle ordnungsgemäß abgesichert wird. Das heißt, du stellst Hinweis- und Verbotsschilder auf und richtest mobile Ampelanlagen ein. Nun kannst du die Trassenführung nach dem Bauplan abstecken. Bevor du jedoch mit den eigentlichen Arbeiten anfängst, musst du zunächst noch sämtliche Hindernisse, wie zum Beispiel Bäume oder Buschwerk, entfernen. Wie du siehst, nimmt diese Vorarbeit schon ziemlich viel Zeit in Anspruch.
Jetzt können die Erdarbeiten beginnen: Mit speziellen Maschinen, wie zum Beispiel Straßenfräsern und Muldenkippern, fängst du an den Mutterboden abzutragen. Danach kannst du mit der Planierraupe und dem Bagger loslegen. In diesem Arbeitsabschnitt verdichtest und befestigst du den Untergrund, außerdem kommt hierfür ein Gemisch aus Zement und Kalk zum Einsatz, welches du maschinell im Boden fest stampfst.
Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, beginnst du mit der eigentlichen Straße. Vielleicht weißt du ja bereits, dass eine Straße aus vielen unterschiedlichen Schichten besteht? Sie muss sowohl der Witterung standhalten, als auch der täglichen Belastung durch Autos und schwerer Lastkraftwagen. Erst ganz am Ende bringst du die eigentliche Fahrbahndecke auf. Für diese Arbeiten werden zwar schon längst große Maschinen eingesetzt, aber dennoch wirst du am Ende deines Arbeitstages die körperliche Anstrengung spüren.
Am nächsten Tag erfolgt dann die Fertigstellung. Diese beinhaltet sozusagen die Detailarbeit, damit deine Fahrbahn auch vollständig ist. Denn als Straßenbauer errichtest du nämlich auch die notwenigen Entwässerungsrinnen und Bordsteinkanten am Straßenrand.

Altes instand setzten

Neben dem Schaffen von neuen Verkehrswegen, bist du auch dafür verantwortlich, bereits bestehende Straßen in Ordnung zu halten.  Hierbei trägst du die alte und beschädigte Asphaltdecke ab und transportierst den Schutt zur fachgerechten Entsorgung weg. Danach gehst du wie bei einem Neuaufbau vor: Du verdichtest den Untergrund, dann baust du die neuen Schichten auf und zuletzt schließt du die Asphaltdecke wieder. Auch beschädigte Abwasserrinnen oder Bordsteine hältst du in Schuss und besserst sie aus. Die besondere Herausforderung bei den Ausbesserungsarbeiten ist, die bereits vorhandenen Rohrleitungssysteme und eventuell verlegten Stromleitung nicht zu beschädigen. Deshalb musst du dir im Vorfeld dieser Arbeiten ein genaues Bild darüber machen, wo diese verlegt wurden und stets aufpassen, dass du sie nicht triffst.

Quelle: „https://www.aubi-plus.de/berufe/rohrleitungsbauer-168/“

Vorraussetzungen:

Auch für den Job als Straßenbauer musst du ein paar Dinge mitbringen. Schau doch einfach mal, ob die nachfolgenden Aussagen auf dich zutreffen und finde heraus, ob du der nächste Straßenbauer in deinem Ort wirst.

Du bist….

– handwerklich geschickt?

– sorgfältig und umsichtig bei deiner Arbeit?

– gut in den Schulfächern Mathematik, Physik, Chemie und Werken/Technik?

– zuverlässig und pünktlich?

– wetterbeständig und weder Hitze, noch Kälte oder Regen schrecken dich ab?

Du hast….

– mindestens den Hauptschulabschluss?

– Spaß an körperlicher Arbeit?

– keine gesundheitlichen Probleme im Rücken oder an den Knien?

Allgemeine Hinweise zum Beton- und Stahlbetonbauer:

Deine Tätigkeiten

Häuser, Straßen, Fabriken, Brücken – Beton begegnet einem im Alltag fast überall. Beton ist dafür bekannt, dass er in ausgehärtetem Zustand besonders hart und widerstandsfähig ist – nicht umsonst gibt es die Redensart, dass etwas „so hart wie Beton“ ist. Den Beton für unterschiedlichste Bauvorhaben an zumischen und zu verarbeiten, ist die Aufgabe von Beton- und Stahlbetonbauen.

Vom flüssigen Beton zur harten Wand 

Beton ist eine Mischung aus Zement, Sand oder Kies und Wasser. Als Beton- und Stahlbetonbauer kennst du unterschiedlichen Betonrezepturen genau und weißt, welche Mischung du für welchen Arbeitsauftrag benötigst, zum Beispiel für den Bau eines neuen Mehrfamilienhauses. Bevor du damit beginnen kannst, Wände aus Beton zu bauen, fertigst du zuerst eine sogenannte Schalung an, also eine Form, in die der Beton gegossen werden kann. Ist deine Schalung fertig, mischt du den Beton an und füllst ihn mithilfe von Betonpumpen in die Schalung hinein und verteilst ihn gleichmäßig. Durch Stampfen und Rütteln verdichtest du das Betongemisch, damit es später besonders widerstandsfähig ist. Falls der Beton besonders viel aushalten muss, weil das Haus besonders groß wird und viele Stützwände benötigt, verstärkst du ihn mit Betonstahl. Diese Stahlverstärkung nennt man Bewehrung. Sie sorgt dafür, dass der Beton später nicht so schnell bricht. Nachdem der Beton ausgehärtet ist, entfernst du die Schalungen, säuberst sie und lagerst sie für den Fall, dass man sie noch einmal gebrauchen kann, ein.

Arbeit auf der Baustelle 

Als Beton- und Stahlbetonbauer arbeitest du viel in Freiem und bist auf unterschiedlichen Baustellen im Einsatz. Neben der Arbeit mit Beton, gehören noch weitere Dinge zu deinen Aufgaben. Du baust Gerüste auf und ab, die zur Baustellensicherung dienen und stellst Absperrungen und Bauzäune auf. Hin und wieder stellst du ganze Betonfertigteile her und montierst diese später auf der Baustelle. Hierzu müssen die Betonfertigteile mit einem Krahn gehoben und genau an ihrer geplanten Stelle eingesetzt werden. Du dichtest Betonbauwerke ab, dämmst und isolierst sie und sanierst Schäden im Beton von Bauwerken. Darüberhinaus berücksichtigst du bei deiner Arbeit Umweltschutzrichtlinien und führst qualitätssichernde Maßnahmen durch.

Quelle: „https://www.aubi-plus.de/berufe/beton-und-stahlbetonbauer-15/“

Vorraussetzungen:

Für deine Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer bzw. zur Beton- und Stahlbetonbauerin, solltest du folgende Eigenschaften und Fähigkeiten mitbringen:

– Interesse am praktischen Arbeiten

– Handwerkliches Geschick

– Körperbeherrschung und körperliche Belastbarkeit

– räumliches Vorstellungsvermögen

– Sorgfalt

– Flexibilität

– Teamfähigkeit

– Leistungsbereitschaft

– Rechenfertigkeit

– Schwindelfreiheit

Ausbildung und Studium zum Baufacharbeiter (m/w/d)

Für eine Ausbildung im Bauwesen sollte der erfolgreiche Azubi ein gewisses Potenzial an Schlüsselqualifikationen, wie Konzentrationsvermögen, Fähigkeit zur Teamarbeit, Problemlösungsfähigkeit und eine Hand voll an Technikbegeisterung mitbringen. Eine Berufsausbildung, bzw.

Erstausbildung im Bauwesen dauert in der Regel zwischen zwei und drei Jahre. Sie erfolgt abwechselnd in der Berufsschule, welche die theoretischen Kenntnisse zur Verfügung stellt und einem Ausbildungsbetrieb oder einer überbetrieblichen Ausbildungseinrichtung, wo die praktischen Fertigkeiten vermittelt werden. Nach der sogenannten Stufenausbildung schließen sich nach der Grundausbildung, die berufliche Fachbildung und Spezialisierung an.

Schulabgänger mit einer Fachhochschulreife können einen dualen Studiengang belegen. Es ist eine Kombination von Berufsausbildung und Studium des Bauingenieurwesens für Nachwuchskräfte mit einem höheren Niveau. Die Dauer beträgt ca. vier Jahre, nachdem zwei vollwertige Abschlüsse als gehobener Baufacharbeiter und Bachelor of Engineering erreicht werden.

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fortbildung_bau_vorarbeiter_werkpolier_melibau

Fortbildung zum Bau-Vorarbeiter und Werkpolier (m/w/d)

Die Fortbildung zum Bauvorarbeiter erfolgt in einem Grundlehrgang mit der Dauer von vierzehn Tagen. Die Schwerpunkte sind vorwiegend der Arbeits- und Umweltschutz und die Vermessungskunde.

Die umfangreichere Aufstiegsfortbildung zum Werkpolier kann nach einschlägiger Berufspraxis in der Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen erworben wurden, durchgeführt werden. Sie findet vorwiegend berufsbegleitend in einer Zeit zwischen sechs bis sieben Monaten statt.

Ihr Wesen liegt in der Vermittlung von Bautechnische Grundlagen und Bedeutsamkeiten wie Baustellensicherung, Unfallverhütung, Arbeitsschutz, moderne Bautechnik und der Führung von Mitarbeitern.

Weiterbildung zum Bautechniker (m/w/d)

Auch ambitionierte Facharbeiter können sich nach 1- bis 2-jähriger Berufstätigkeit zum staatlich geprüften Bautechniker ausbilden lassen. Die Ausbildung erfolgt in 2 Jahren in Vollzeit an einer Fach- oder Technikerschule, auch ein 4-jähriges Teilzeitstudium (Abendschule) oder Onlinekurse sind möglich. Mit dem Abschluss als staatlich geprüfter Techniker kann sich die Person in die Handwerkerrolle für meisterpflichtige Gewerbe eintragen lassen.

Die nach den entsprechenden Fachrichtungen benannten Meister, staatlich geprüfte Techniker und Hochschulabsolventen sind berechtigt selbständig ein Handwerk im stehenden Gewerbe auszuüben.

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Qualifizierung zum geprüften Polier und Meister (m/w/d)

Die Weiterbildung zum geprüften Polier erfolgt ähnlich wie die Fortbildung zum Werkpolier. Die Gruppierung erfolgt in drei Teile. Teil eins umfasst den Wirtschafts-, Rechts- und Sozialkundezweig. Der Bautechnische Teil ist im Punkt zwei strukturiert und Berufs- und Arbeitspädagogik sind Bestandteil drei.

Im Gegensatz zum Werkpolier wird der Lehrstoff so um zwei Kapitel erweitert, die zusätzlich 3 – 5 Monate berufsbegleitend in Anspruch nehmen. Die Meisterausbildung dauert in der Regel bei Vollzeitschulung ein Jahr. Bei Teilzeitunterricht erhöht sich die Dauer auf ungefähr drei Jahre. Während der Ausbildung sind vier Prüfungsteile zu absolvieren. Teil eins fordert die handwerklichen Fähigkeiten der jeweiligen Fachrichtung, sozusagen die praktische Prüfung, Passage zwei ist die dazu theoretische Prüfung.

Im dritten Teil wird der Prüfling auf die betriebswirtschaftlichen Erfordernisse, Wirtschafts- und Rechtskunde genannt, geschult. Zum Abschluss wird im vierten Abschnitt die Berufs- und Arbeitspädagogik belehrt, der sog. AdA-Schein, der die Ausbildungsbefähigung beinhaltet.

Studium Diplom Ingenieur (m/w/d)

Ingenieure (Abk.: Ing.) sind wissenschaftliche Fachleute, die vor allem in technischen Bereichen tätig sind. Der klassische Studiengang zum Bauingenieur ist an mehreren Technischen Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland möglich. Im Bundesland Brandenburg bieten die die Brandenburgische Technische Universität Cottbus, die Hochschule in Senftenberg und die Fachhochschule in Potsdam dieses Studium an.

Voraussetzung für eine Immatrikulation ist der Schulabschluss allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife oder einer gleichwertig, anerkannte Vorbildung. Die Regelstudienzeit für den Abschluss als Bachelor beträgt zwischen drei und vier Jahre. Masterprogramme die auf den Bachelor aufbauen, umfassen zwischen anderthalb und zwei Jahre. Einige Hoch und Fachschulen bieten ein so genanntes „duales Studium” (auch Verbund-studium genannt) an. In diesem Fall besteht die Möglichkeit sowohl das Studium zum Bauingenieur (mit Bachelor-Grad) als auch einen Meisterabschluss (Gesellenbrief im Bauhandwerk vorausgesetzt) abzuschließen.

Durch dieses Angebot kann die Qualifizierung der Absolventen verbessert werden und die Anstellungschancen erhöht werden. Die gegenwärtig verwendeten Bezeichnungen sind Bachelor of Engineering oder Bachelor of Science bzw. Master of Engineering oder Master of Science. Der Unterschied zwischen „of Science“ zu „of Engineering“ ist, dass das Studium „of Science“ eher wissenschaftliche Inhalte vermittelt und als forschungsorientierter bezeichnet wird. Das Studium an der Universität ist im Allgemeinen wissenschaftlich ausgerichtet, an der Fachhochschule wird dagegen mehr Praxiswissen vermittelt. Des Weiteren ist an der Fachhochschule ein praktisches Studiensemester sowie ein Grundpraktikum (letzteres gilt auch für die Universität) abzuleisten. Vorteilhaft kann eine zuvor im Bauhandwerk erworbene Ausbildung sein, da auf diesem Weg ein Grundpraktikum entfallen kann.

Ein Fernstudium an einer Berufsakademie ist ebenfalls möglich. Im Gegensatz zu Hochschulabsolventen erhält der Kandidat keinen akademischen Hochschulgrad, sondern die staatliche Bezeichnung Diplom-Ingenieur (BA) für Berufsakademie oder einen Reform-begriff wie, Bachelor of Engineering (BA).

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